Alien: Romulus
Fede Álvarez' Rückkehr zu den Horror-Wurzeln des Alien-Franchise, 2024 in einer verlassenen Raumstation angesiedelt.
Was ist Alien: Romulus?
Fede Álvarez' Rückkehr zu den Horror-Wurzeln des Alien-Franchise, 2024 in einer verlassenen Raumstation angesiedelt.
Alien: Romulus (2024) ist der siebte Film der Alien-Reihe und wurde von Fede Álvarez inszeniert, bekannt für seine effektiven Horrorfilme ('Don't Breathe', 'Evil Dead'). Der Film spielt zwischen den Ereignissen von 'Alien' (1979) und 'Aliens' (1986) und folgt einer Gruppe junger Kolonisten, die eine verlassene Raumstation erkunden.
Álvarez kehrte bewusst zu den Wurzeln des Franchise zurück: klaustrophobische Enge, langsamer Spannungsaufbau, praktische Effekte und ein einzelnes Alien als unaufhaltsame Bedrohung. Die Raumstation Renaissance, geteilt in die Module Romulus und Remus, bot eine labyrinthische Kulisse, die an das Originalfilm-Setting erinnerte.
Der Film verbindet Elemente aus verschiedenen Franchise-Einträgen: die Facehugger-Brutstätte, die Xenomorph-Jagd, und überraschende Verbindungen zu Ridley Scotts Prequel-Filmen. Die junge Besatzung, angeführt von Cailee Spaeny als Rain, brachte frische Energie in ein Franchise, das nach 'Alien: Covenant' (2017) orientierungslos wirkte.
Kritiker lobten die Rückkehr zum praktischen Horror und die effektiven Schreckmomente, kritisierten aber einige Fan-Service-Elemente und eine CGI-Rekonstruktion eines verstorbenen Schauspielers. An den Kinokassen war der Film mit über 350 Millionen Dollar weltweit ein klarer Erfolg und bewies, dass das Alien-Franchise weiterhin kommerzielles Potenzial hat.
Romulus steht für einen Trend im modernen Hollywood: Die Rückkehr zu den Grundlagen eines Franchise, weg von mythologischer Überlastung, hin zu dem, was das Original groß gemacht hat.