Spezies

Ood

Friedfertige telepathische Spezies aus Doctor Who, die als Sklaven missbraucht werden und zu Symbolen für Unterdrückung wurden.

Was ist Ood?

Friedfertige telepathische Spezies aus Doctor Who, die als Sklaven missbraucht werden und zu Symbolen für Unterdrückung wurden.

Spoiler-Warnung: Dieser Eintrag enthält Handlungsdetails aus Doctor Who.

Die Ood sind eine außerirdische Spezies aus dem Doctor Who-Universum, die erstmals 2006 in der Episode The Impossible Planet auftraten. Mit ihren tentakelartigen Gesichtern und den externen Kommunikationsorganen (Übersetzungskugeln, die sie in der Hand tragen) wirken sie zunächst bedrohlich, entpuppen sich aber als tragische, friedfertige Wesen.

Die Ood sind von Natur aus telepathisch und durch ein kollektives Gehirn miteinander verbunden, das Ood-Brain. In ihrem natürlichen Zustand tragen sie ein sekundäres Gehirn in den Händen, das ihre telepathische Verbindung ermöglicht. Menschen haben dieses Gehirn durch Übersetzungskugeln ersetzt und das Ood-Brain versklavt, wodurch die Ood zu gehorsamen Dienern wurden.

Die Serie nutzt die Ood als Metapher für Sklaverei und Ausbeutung. In Planet of the Ood (2008) wird die Geschichte weitererzählt: Der Doctor und Donna Noble entdecken die Wahrheit über die Ood-Industrie und helfen bei ihrer Befreiung. Die Episode stellt unbequeme Fragen über die Herkunft billiger Arbeitskraft und die Bequemlichkeit, nicht genau hinzusehen.

Nach ihrer Befreiung entwickeln die Ood sich zu einer der weisesten Spezies der Doctor Who-Mythologie. In The End of Time (2010) warnen sie den Doctor vor kommenden Gefahren und singen sein Abschiedslied.

Die Ood sind ein Beispiel dafür, wie gute Science Fiction das Vertraute verfremdet, um uns unsere eigene Welt mit anderen Augen sehen zu lassen. Hinter den Tentakeln und Übersetzungskugeln steckt eine Geschichte über Empathie, Freiheit und die Verantwortung, Unrecht nicht zu ignorieren.

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