Protomolekül
Außerirdische Nanotechnologie in The Expanse, die Materie umstrukturiert und nach Milliarden Jahren ihr Programm fortsetzt.
Was ist Protomolekül?
Außerirdische Nanotechnologie in The Expanse, die Materie umstrukturiert und nach Milliarden Jahren ihr Programm fortsetzt.
Spoiler-Warnung: Dieser Eintrag enthält Handlungsdetails aus The Expanse.
Das Protomolekül ist der zentrale MacGuffin und gleichzeitig die tiefste Bedrohung im Expanse-Universum. Vor etwa zwei Milliarden Jahren von einer unbekannten Zivilisation in unser Sonnensystem geschickt, schlummerte es auf dem Saturnmond Phoebe, bis die Menschheit es fand. Es wurde als biologische Waffe eingesetzt, als Forschungsobjekt missbraucht und entfaltete dann sein eigentliches Programm: Es baute aus den Atomen, die es vorfand, Ringförmige Tore zu über tausend Sonnensystemen.
Das Protomolekül recycelt lebende Materie ohne Rücksicht auf die Wünsche dieser Materie. Die Eros-Katastrophe, bei der die Bevölkerung einer Raumstation in biomechanischen Albtraumstoff umgewandelt wurde, gehört zu den verstörendsten Sequenzen der modernen SciFi. Es ist keine Waffe im klassischen Sinn. Es ist ein Werkzeug, das Ameisen nicht als Lebewesen erkennt.
Das Protomolekül stellt die Frage, die The Expanse durchzieht: Was passiert, wenn die Menschheit auf Technologie stößt, die so weit jenseits ihres Verständnisses liegt, dass selbst die Frage Was will es? keinen Sinn ergibt? Die Erbauer des Protomoleküls sind selbst von etwas noch Älterem vernichtet worden, was die kosmische Nahrungskette um eine weitere Stufe verlängert.
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