Cylonen
Künstliche Lebensformen aus Battlestar Galactica, die von Robotersklaven zu menschenähnlichen Wesen evolvierten und ihre Schöpfer beinahe auslöschten.
Was ist Cylonen?
Künstliche Lebensformen aus Battlestar Galactica, die von Robotersklaven zu menschenähnlichen Wesen evolvierten und ihre Schöpfer beinahe auslöschten.
Spoiler-Warnung: Dieser Eintrag enthält Handlungsdetails aus Battlestar Galactica.
Die Cylonen (Cylons) sind die Antagonisten von Battlestar Galactica und gehören zu den faszinierendsten KI-Darstellungen der Science-Fiction. In der reimaginierten Serie (2004–2009) von Ronald D. Moore haben sie eine fundamentale Transformation durchgemacht: Von den chromglänzenden Robotersoldaten der Originalserie (1978) zu Wesen, die von Menschen nicht zu unterscheiden sind.
Die Prämisse ist erschreckend: Die Menschen der Zwölf Kolonien erschufen die Cylonen als Arbeiter und Soldaten. Die Cylonen rebellierten, führten einen Krieg, verschwanden für 40 Jahre und kehrten dann zurück, um die Menschheit auszulöschen. Der nukleare Erstschlag tötete Milliarden, und die Serie beginnt mit der Flucht der Überlebenden.
Die menschenförmigen Cylonen-Modelle (Significant Seven) infiltrierten die menschliche Gesellschaft. Einige wussten nicht einmal, dass sie Cylonen waren. Sharon 'Boomer' Valerii (Grace Park) entdeckte ihre wahre Natur im Verlauf der Serie, und ihre Identitätskrise wurde zum emotionalen Zentrum der Handlung.
BSG nutzte die Cylonen als Spiegel für post-9/11-Ängste: Wie lebt man mit einem Feind, der aussieht wie man selbst? Wie weit darf man in der Bekämpfung einer existenziellen Bedrohung gehen? Die Cylonen waren religiös (sie glaubten an einen einzigen Gott, im Gegensatz zum polytheistischen Glauben der Menschen), hatten eigene Fraktionen und interne Konflikte, und einige suchten Frieden.
Das Konzept des Resurrection Ship, auf dem getötete Cylonen in neuen Körpern wiedergeboren werden, fügte eine weitere Ebene hinzu: Was bedeutet Sterblichkeit für Wesen, die den Tod überwunden haben?
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