Firefly
Joss Whedons kultige Western-im-Weltraum-Serie über eine Crew von Außenseitern am Rand der bewohnten Galaxis.
Was ist Firefly?
Joss Whedons kultige Western-im-Weltraum-Serie über eine Crew von Außenseitern am Rand der bewohnten Galaxis.
Firefly (2002) ist die meistbetrauerte abgesetzte Serie der TV-Geschichte. Joss Whedon schuf eine Welt, die Science Fiction und Western verschmolz, und fand damit ein Publikum, das so leidenschaftlich war, dass es nach der Absetzung einen Kinofilm (Serenity, 2005) erzwang.
Die Serie spielt im 26. Jahrhundert, nachdem die Menschheit ein neues Sternensystem besiedelt hat. Die Zentralwelten werden von der Alliance regiert, einer autoritären Supermacht. An den Rändern, auf den Border Planets, herrschen Gesetzlosigkeit und Armut. Captain Malcolm Reynolds (Nathan Fillion), ein Veteran der verlorenen Seite eines Bürgerkriegs, verdient seinen Lebensunterhalt mit Schmuggel und Gelegenheitsjobs an Bord seines Firefly-Klasse-Frachters Serenity.
Die Crew ist eine Familie von Außenseitern: Zoe, die unerschütterliche Kriegskameradin. Wash, der sardonische Pilot. Kaylee, die sonnige Mechanikerin. Jayne, der gewissenlose Söldner. Inara, die kultivierte Companion. Shepherd Book, der geheimnisvolle Priester. Simon und River Tam, Flüchtlinge vor einem geheimen Regierungsprogramm.
Was Firefly besonders machte, war der Ton: Whedons Dialog war schnell, witzig und warmherzig. Die Figuren fühlten sich vom ersten Moment an wie echte Menschen. Die Welt war durchdacht, von der chinesisch-amerikanischen Mischkultur bis zu den fehlenden Aliens (die Menschheit ist allein).
Die Absetzung nach nur 14 Episoden und einem ausgestrahlten Kinofilm bleibt eine der großen Was-wäre-wenn-Fragen der TV-Geschichte. Die Browncoats (wie sich die Fans nennen) sind bis heute eine der aktivsten Fancommunities der Welt.
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