Verfilmung

Life (2017)

Spannender SciFi-Horror auf der ISS, in dem eine Crew eine Probe vom Mars untersucht und eine schnell evolvierende, tödliche Lebensform entdeckt.

Was ist Life (2017)?

Spannender SciFi-Horror auf der ISS, in dem eine Crew eine Probe vom Mars untersucht und eine schnell evolvierende, tödliche Lebensform entdeckt.

Eine sechsköpfige Crew auf der Internationalen Raumstation empfängt eine Bodenprobe von einer Mars-Mission und entdeckt darin die erste außerirdische Lebensform. Der einzellige Organismus, von der Öffentlichkeit auf den Namen Calvin getauft, zeigt faszinierende Eigenschaften: Jede seiner Zellen fungiert gleichzeitig als Muskel-, Nerven- und Sinneszelle. Was als wissenschaftliche Sensation beginnt, wird zum Albtraum, als Calvin sich mit erschreckender Geschwindigkeit entwickelt und zunehmend intelligent und aggressiv wird.

Daniel Espinosa inszeniert Life als klaustrophobischen Überlebenskampf in der Schwerelosigkeit, der unverhohlen in der Tradition von Ridleys Scotts Alien steht, sich aber durch seinen realistischen Rahmen unterscheidet. Die ISS als Schauplatz verleiht der Geschichte eine Unmittelbarkeit, die fantastischere Settings nicht erreichen. Jake Gyllenhaal, Rebecca Ferguson und Ryan Reynolds bilden ein glaubwürdiges Ensemble.

Der Film glänzt in seiner Darstellung der Schwerelosigkeit und der damit verbundenen taktischen Probleme: Feuer, Blut und der Organismus selbst verhalten sich im Orbit anders als auf der Erde. Calvins Design verbindet organische Eleganz mit unmissverständlicher Bedrohung. Das Ende überraschte viele Zuschauer mit einem Twist, der die Konventionen des Genres unterläuft. Life behandelt unterschwellig die Frage, ob die Menschheit auf eine echte Begegnung mit außerirdischem Leben überhaupt vorbereitet wäre, und suggeriert, dass unsere Neugier uns gefährlicher machen könnte als jeder Alien.