Oblivion (2013)
Joseph Kosinskis visuell eindrucksvoller SciFi-Film mit Tom Cruise als Drohnentechniker auf einer verwüsteten Erde, der seine wahre Identität entdeckt.
Was ist Oblivion (2013)?
Joseph Kosinskis visuell eindrucksvoller SciFi-Film mit Tom Cruise als Drohnentechniker auf einer verwüsteten Erde, der seine wahre Identität entdeckt.
Im Jahr 2077 ist die Erde nach einem Krieg gegen außerirdische Invasoren, die Scavenger, weitgehend unbewohnbar. Jack Harper, gespielt von Tom Cruise, gehört zu einem Aufräumtrupp, der Drohnen wartet und die letzten Ressourcen für die Umsiedlung der Menschheit zum Saturnmond Titan sichert. Gemeinsam mit seiner Partnerin Victoria lebt er in einer eleganten Station über den Wolken und folgt den Anweisungen von Sally, einer Kommandantin im Orbit.
Als Jack eine abgestürzte Raumkapsel mit einer mysteriösen Frau findet und auf eine Gruppe menschlicher Überlebender unter der Führung von Malcolm Beech, gespielt von Morgan Freeman, trifft, beginnt sein sorgfältig kontrolliertes Weltbild zu bröckeln. Joseph Kosinski, der zuvor Tron: Legacy inszeniert hatte, erschuf eine visuell bestechende Version der postapokalyptischen Erde. Die Landschaften vereinen Zerstörung mit einer stillen Schönheit, und das Design von Jacks Bubbleship wurde zu einer Ikone des modernen SciFi-Designs.
Claudio Mirandas Kameraarbeit nutzt reale Locations in Island, die der verwüsteten Erde eine greifbare Authentizität verleihen. Das Drehbuch verarbeitet Motive aus klassischen SciFi-Werken und Kosinskis eigenem, unveröffentlichtem Graphic Novel. Der Soundtrack von M83 trägt wesentlich zur atmosphärischen Dichte bei.
Oblivion wurde für seine visuelle Pracht gelobt, während die Handlung als vorhersehbar kritisiert wurde. Dennoch bietet der Film eine durchdachte Auseinandersetzung mit Identität, Erinnerung und der Frage, was einen Menschen ausmacht, wenn alles, was er über sich zu wissen glaubt, eine Lüge ist.
Verwandte Begriffe