Verfilmung

Arrival (2016)

Denis Villeneuves preisgekrönter Film über eine Linguistin, die mit einer außerirdischen Sprache konfrontiert wird, die ihre Wahrnehmung von Zeit verändert.

Was ist Arrival (2016)?

Denis Villeneuves preisgekrönter Film über eine Linguistin, die mit einer außerirdischen Sprache konfrontiert wird, die ihre Wahrnehmung von Zeit verändert.

Arrival, basierend auf Ted Chiangs Novelle Story of Your Life, ist einer der intellektuell und emotional reichsten Science-Fiction-Filme des 21. Jahrhunderts. Amy Adams spielt die Linguistin Louise Banks, die vom US-Militär hinzugezogen wird, als zwölf außerirdische Raumschiffe an verschiedenen Orten der Erde landen.

Ihre Aufgabe: mit den Heptapoden zu kommunizieren und herauszufinden, warum sie gekommen sind. Denis Villeneuve inszeniert die Geschichte nicht als Invasions-Thriller, sondern als Erkundung der Sapir-Whorf-Hypothese: Die Idee, dass Sprache das Denken formt. Die Sprache der Heptapoden ist nichtlinear und kreisförmig, und je tiefer Louise in sie eindringt, desto mehr beginnt sich ihre eigene Wahrnehmung der Zeit zu verändern.

Was zunächst wie Rückblenden auf Louises Tochter wirkt, entpuppt sich als etwas weit Radikaleres. Der Film stellt die konventionelle Filmerzählung auf den Kopf und verwandelt das Genre-Versprechen von Alien-Kontakt in eine Meditation über Verlust, Akzeptanz und die Frage, ob man ein Leben voller Schmerz wählen würde, wenn man das Ende bereits kennt. Bradford Youngs Kameraarbeit betont Nebel, gedämpftes Licht und die überwältigende Größe der Alien-Schiffe.

Jóhann Jóhannssons Soundtrack, sein letzter vollendeter, verstärkt das Gefühl des Numinosen. Arrival gewann den Oscar für den besten Tonschnitt und wurde in acht Kategorien nominiert. Der Film bewies, dass anspruchsvolle, nachdenkliche Science-Fiction kommerziell bestehen kann, und festigte Villeneuves Ruf als führender Regisseur des Genres.

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