Der Messier-Katalog

110 verwaschene Flecken am Nachthimmel, die der Kometenjäger Charles Messier im 18. Jahrhundert sammelte, damit er sie nicht ständig mit Kometen verwechselte. Heute wissen wir: Es sind die schönsten Galaxien, Nebel und Sternhaufen, die ein kleines Teleskop zeigen kann. Tipp auf eine Kachel und sieh selbst.

110 Objekte · 110 mit echter Teleskopaufnahme · M1 bis M110

Was ist der Messier-Katalog?

Charles Messier (1730 bis 1817) war ein französischer Astronom und leidenschaftlicher Kometenjäger. Beim Suchen stieß er immer wieder auf neblige Objekte, die wie Kometen aussahen, sich aber nicht bewegten. Um sich nicht selbst zu täuschen, führte er eine Liste dieser Störenfriede. Aus dieser Liste wurde der berühmteste Katalog der Amateurastronomie: 110 Objekte, von M1 bis M110 durchnummeriert.

Darunter sind Galaxien in vielen Millionen Lichtjahren Entfernung, leuchtende Geburtsstätten neuer Sterne, dichte Kugelsternhaufen und die filigranen Hüllen sterbender Sonnen. Bekannte Stücke sind der Krebsnebel (M1), die Andromedagalaxie (M31), der Orionnebel (M42) und die Plejaden (M45). Die meisten Aufnahmen auf dieser Seite stammen vom Hubble-Weltraumteleskop sowie von den Bodenobservatorien von ESO und NASA.