Messier 37
Bild: REU program/NOIRLab/NSF/AURA (CC BY 4.0) / Wikimedia Commons
Messier 37 ist der hellste, reichste und größte der drei offenen Sternhaufen im Sternbild Fuhrmann, rund 4.500 Lichtjahre entfernt. Er enthält über 500 Sterne und ist 347 bis 550 Millionen Jahre alt. Hodierna entdeckte ihn vor 1654, Messier fand ihn 1764 unabhängig wieder.
Wo steht M37 am Himmel?
Das Sternbild Fuhrmann gehört zum Winterhimmel. In den Monaten Dezember bis Februar steht es abends gut für die Beobachtung von M37. Im selben Sternbild liegen noch M36 und M38.
So siehst du M37
M37 liegt mit 6,2 mag knapp jenseits der Grenze von etwa 6 mag für das bloße Auge. Unter sehr gutem Himmel gelingt es manchmal ohne Optik, sicher zeigt es ein Fernglas.
Wie weit ist M37 entfernt?
M37 ist rund 4.500 Lichtjahre entfernt. Das ist etwa 1.100-mal so weit wie unser nächster Nachbarstern Proxima Centauri mit gut 4 Lichtjahren. Das Licht, das du heute siehst, ist seit rund 4.500 Jahren unterwegs. Das war in der Bronzezeit.
M37 im Messier-Katalog
M37 steht in der ersten Liste, die Charles Messier zusammenstellte (M1 bis M45). Er legte sie an, um Nebelflecken nicht mit den Kometen zu verwechseln, nach denen er eigentlich suchte. Als Erster dokumentiert hat es Giovanni Battista Hodierna (vor 1654); die Katalognummer trägt es, weil Charles Messier es in seine Liste aufnahm. Nach Gesamthelligkeit sortiert liegt M37 auf Platz 27 von 110. Unter den 26 offenen Sternhaufen des Katalogs liegt es nach Helligkeit auf Platz 16.