Messier 44 · NGC 2632

Praesepe (Bienenkorbhaufen)

englisch: Beehive Cluster

Hubble-Ausschnitt am Rand des Bienenkorbhaufens Messier 44 mit Sternen und Hintergrundgalaxien

Bild: NASA, ESA, S. Lilly (ETH Zürich), DECam/CTIO/NOIRLab/NSF/AURA; Bearbeitung: Gladys Kober (NASA/CUA)

Objekttyp offener Sternhaufen
Sternbild Krebs
Entfernung 600 Lichtjahre
Scheinbare Helligkeit 3.7 mag
Katalog M44 · NGC 2632
Entdeckung Seit der Antike bekannt; teleskopisch Galileo Galilei, 1609

Messier 44, Praesepe oder Bienenkorbhaufen, ist mit rund 600 Lichtjahren einer der erdnächsten offenen Sternhaufen und enthält etwa 1.000 Sterne. Mit 3,7 mag ist er unter dunklem Himmel als verschwommener Lichtfleck im Sternbild Krebs mit bloßem Auge sichtbar. Galileo löste ihn 1609 als Erster in einzelne Sterne auf.

Wo steht M44 am Himmel?

M44 steht im Sternbild Krebs. Am besten gelingt die Beobachtung im Frühling, wenn das Sternbild am Abend günstig über dem Horizont steht (März bis Mai). Im selben Sternbild liegt noch M67.

So siehst du M44

Mit 3,7 mag liegt M44 deutlich unter der Grenze von etwa 6 mag: Bei halbwegs dunklem Himmel erkennst du es mit bloßem Auge, ein Fernglas zeigt mehr Einzelheiten.

Wie weit ist M44 entfernt?

M44 ist rund 600 Lichtjahre entfernt. Das ist etwa 140-mal so weit wie unser nächster Nachbarstern Proxima Centauri mit gut 4 Lichtjahren. Das Licht, das du heute siehst, ist seit rund 600 Jahren unterwegs. Das war im Mittelalter.

M44 im Messier-Katalog

M44 steht in der ersten Liste, die Charles Messier zusammenstellte (M1 bis M45). Er legte sie an, um Nebelflecken nicht mit den Kometen zu verwechseln, nach denen er eigentlich suchte. Zur Entdeckungsgeschichte: Seit der Antike bekannt; teleskopisch Galileo Galilei, 1609. Bei der Entfernung gehört es zu den zehn erdnächsten Objekten im Katalog. Nach Gesamthelligkeit steht M44 auf Platz 4 der 110 Katalogobjekte und gehört damit zu den hellsten Einträgen.

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Offener Sternhaufen und Lichtjahr