Messier 34
Bild: REU program/NOIRLab/NSF/AURA (CC BY 4.0) / Wikimedia Commons
Messier 34 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Perseus, rund 1.530 Lichtjahre entfernt. Charles Messier entdeckte ihn 1764, möglicherweise sah ihn Hodierna schon um 1654. Mit Magnitude 5,2 ist er unter dunklem Himmel als blasser Schimmer mit bloßem Auge erkennbar.
Wo steht M34 am Himmel?
Das Sternbild Perseus gehört zum Winterhimmel. In den Monaten Dezember bis Februar steht es abends gut für die Beobachtung von M34. Von Deutschland aus sinkt das Objekt kaum oder gar nicht unter den Horizont, du kannst es also zu jeder Jahreszeit suchen. Als Nachbar im Sternbild Perseus steht M76 im Katalog.
So siehst du M34
M34 hat eine Helligkeit von 5,2 mag. Fernab der Stadt reicht das bloße Auge, in der Nähe von Straßenlaternen hilft nur ein Fernglas. Zur Einordnung: Bis rund 6 mag zeigt sich ein Objekt unter dunklem Himmel ohne Optik, bis rund 9 mag im Fernglas, danach nur noch im Teleskop.
Wie weit ist M34 entfernt?
Rund 1.550 Lichtjahre liegen zwischen uns und M34. Zum nächsten Nachbarstern Proxima Centauri sind es gut 4 Lichtjahre, M34 steht also etwa 360-mal weiter draußen. Jedes Photon, das von M34 in dein Auge oder auf deinen Kamerasensor fällt, war rund 1.550 Jahre auf dem Weg. Das war in der Spätantike.
M34 im Messier-Katalog
Zu Messiers ersten Einträgen (M1 bis M45) gehört M34. Der Kometenjäger hielt fest, was ihm bei der Suche als Fehlalarm in den Weg kam. Charles Messier selbst notierte das Objekt im Jahr 1764, also vor mehr als 260 Jahren. Nach Gesamthelligkeit steht M34 auf Platz 12 der 110 Katalogobjekte und gehört damit zu den hellsten Einträgen.