Hantelnebel
englisch: Dumbbell Nebula
Bild: NASA/ESA und das Hubble Heritage Team (STScI/AURA)
Der Hantelnebel war der erste je entdeckte planetarische Nebel; Charles Messier fand ihn 1764. Er liegt rund 1.200 Lichtjahre entfernt im Sternbild Füchschen und entstand, als ein sterbender Stern seine äußeren Hüllen abstieß. Nach dem Helixnebel ist er der zweithellste planetarische Nebel am Himmel.
Wo steht M27 am Himmel?
Du suchst M27 im Sternbild Füchschen. Als Beobachtungszeit bietet sich der Sommer an, ungefähr Juni bis August. Im Sternbild Füchschen hat Messier kein weiteres Objekt aufgenommen, M27 steht dort allein im Katalog.
So siehst du M27
M27 (7,5 mag) liegt im Fernglasbereich und lässt sich mit einem handelsüblichen Fernglas finden. Zur Einordnung: Bis rund 6 mag zeigt sich ein Objekt unter dunklem Himmel ohne Optik, bis rund 9 mag im Fernglas, danach nur noch im Teleskop.
Wie weit ist M27 entfernt?
Rund 1.200 Lichtjahre liegen zwischen uns und M27. Zum nächsten Nachbarstern Proxima Centauri sind es gut 4 Lichtjahre, M27 steht also etwa 280-mal weiter draußen. Jedes Photon, das von M27 in dein Auge oder auf deinen Kamerasensor fällt, war rund 1.200 Jahre auf dem Weg. Das war in der Spätantike.
M27 im Messier-Katalog
Zu Messiers ersten Einträgen (M1 bis M45) gehört M27. Der Kometenjäger hielt fest, was ihm bei der Suche als Fehlalarm in den Weg kam. Charles Messier selbst notierte das Objekt im Jahr 1764, also vor mehr als 260 Jahren. Nach Gesamthelligkeit sortiert liegt M27 auf Platz 46 von 110.