Verfilmung

Der Gigant aus dem All (1999)

Brad Birds emotionaler Animationsfilm über die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem außerirdischen Roboter im Amerika des Kalten Krieges.

Was ist Der Gigant aus dem All (1999)?

Brad Birds emotionaler Animationsfilm über die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem außerirdischen Roboter im Amerika des Kalten Krieges.

Der Gigant aus dem All, im Original The Iron Giant, ist einer der größten Schätze des Animationsfilms und war bei seiner Veröffentlichung 1999 ein kommerzieller Misserfolg, der über die Jahre zum Kultklassiker wurde. Brad Bird, der später Die Unglaublichen und Ratatouille inszenierte, erzählt die Geschichte des neunjährigen Hogarth Hughes, der im Maine des Jahres 1957 einen riesigen Roboter aus dem All findet. Der Gigant, der sich nicht an seinen Ursprung erinnern kann, ist gebaut, um zu zerstören, aber Hogarths Freundschaft lehrt ihn, dass er wählen kann, wer er sein will.

Der Film spielt vor dem Hintergrund des Kalten Krieges, der Sputnik-Hysterie und der allgegenwärtigen Angst vor einem Atomkrieg. Der paranoide Regierungsagent Kent Mansley verkörpert die Mentalität einer Gesellschaft, die in allem Fremden eine Bedrohung sieht. Birds Inszenierung verbindet traditionelle 2D-Animation mit früher CGI-Technologie für den Giganten selbst, was ihm eine spürbare Andersartigkeit verleiht.

Der emotionale Höhepunkt, in dem der Gigant sich opfert und dabei an Superman denkt, den Hogarth ihm als Vorbild gezeigt hat, gehört zu den bewegendsten Momenten der Filmgeschichte. Die Botschaft, dass wir nicht durch unsere Natur definiert werden, sondern durch unsere Entscheidungen, und der Satz I am not a gun sind so einfach wie wirkungsvoll. Der Film wurde nach seinem Kinoflop auf DVD und durch Fernsehausstrahlungen entdeckt und wird heute als Meisterwerk anerkannt. Brad Bird hat gesagt, dass der Misserfolg des Films ihn motivierte, mit Pixar zu arbeiten.