Verfilmung

The Orville

Seth MacFarlanes Liebeserklärung an Star Trek — als Comedy gestartet, als ernsthafte SciFi-Serie geendet.

Was ist The Orville?

Seth MacFarlanes Liebeserklärung an Star Trek — als Comedy gestartet, als ernsthafte SciFi-Serie geendet.

The Orville ist eine Science-Fiction-Serie, die 2017 von Seth MacFarlane geschaffen wurde und sich als Hommage an Star Trek: The Next Generation versteht. Was als Comedy mit Science-Fiction-Setting begann, entwickelte sich über drei Staffeln zu einer der besten Star-Trek-ähnlichen Serien, die paradoxerweise gar kein Star Trek ist. MacFarlane spielt Captain Ed Mercer, der ein mittelklassiges Erkundungsschiff der Planetary Union befehligt.

Die Besatzung besteht aus liebenswerten Außenseitern, und die frühen Episoden mischen Slapstick mit philosophischen Dilemmas. Ab Staffel 2 wird die Serie zunehmend ernster und wagt sich an Themen wie geschlechtliche Identität, religiösen Fundamentalismus und die ethischen Grenzen von Erstkontakt-Situationen. Staffel 3, unter dem Titel New Horizons bei Disney+ erschienen, erreicht ein Niveau, das viele Fans als besser bewerten als die zeitgenössischen offiziellen Star-Trek-Serien.

Die Orville trifft einen Nerv, weil sie den optimistischen, episodischen Erzählstil pflegt, den viele Trek-Fans in den neueren Serien vermissen: eine Zukunft, in der die Menschheit ihre Probleme weitgehend gelöst hat und sich voller Neugier dem Unbekannten stellt. MacFarlane finanzierte Teile der dritten Staffel aus eigener Tasche, was zeigt, wie sehr ihm das Projekt am Herzen liegt.

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