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Dystopie
Das stille Gehirn
In einer nahen Zukunft, in der die Menschheit durch das NeuLink-Kollektiv vollständig vernetzt ist, wagt Elias Vorn das Undenkbare: Er lässt sich seinen Chip entfernen und verschwindet in den vergessenen Zwischenschichten der Megastadt Neu-Meridian. Was für die vernetzte Gesellschaft als psychische Störung gilt, ist für ihn die Rückkehr zu einem Leben in Würde – ein Leben mit unbeobachteten Gedanken, stillen Momenten und der radikalen Freiheit, einfach für sich zu sein. Kai Norden entwirft in “Das stille Gehirn“ eine beklemmend realistische Vision einer hypervernetzten Welt, in der Datenschutz zur historischen Kuriosität geworden ist und das Recht auf Privatheit als Krankheit diagnostiziert wird.
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