Philosophische SF
Die Alten Marsianischen Träume
Was verbirgt sich unter der roten Erde des Mars? Was geschieht, wenn Menschen an einem fremden Ort träumen – und wenn diese Träume beginnen, Grenzen zu verwischen, die eigentlich unantastbar sein sollten? Marisol Echeverrías Debütwerk “Die Alten Marsianischen Träume“ versammelt sechs Erzählungen, die sich mit unerbittlicher Präzision in jene Zone vorarbeiten, in der Bewusstsein und Wirklichkeit aufhören, klar voneinander getrennt zu sein. Im Mittelpunkt stehen Menschen in Extremsituationen – Technikerinnen, Ingenieure, Schichtarbeiter –; deren Alltag aus Protokollen, Sensordaten und strenger Routine besteht. Doch unter der Oberfläche dieser nüchternen Existenz regt sich etwas, das sich weder einordnen noch abhaken lässt.
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