Foo Fighters (1944–1945)
Leuchtende Kugeln, die alliierten Kampfpiloten im Zweiten Weltkrieg folgten — die ersten modernen UAP-Sichtungen.
Was ist Foo Fighters (1944–1945)?
Leuchtende Kugeln, die alliierten Kampfpiloten im Zweiten Weltkrieg folgten — die ersten modernen UAP-Sichtungen.
Während des Zweiten Weltkriegs berichteten alliierte Bomberpiloten und Jagdflieger über Europa und dem Pazifik wiederholt von leuchtenden Kugeln und Scheiben, die ihre Flugzeuge begleiteten oder umkreisten. Die Piloten der 415th Night Fighter Squadron gaben dem Phänomen Ende 1944 den Namen Foo Fighters, nach dem Comicstrip Smokey Stover, in dem die Figur Where there's foo, there's fire sagte.
Die Berichte kamen aus allen Kriegsschauplätzen. Über Deutschland beschrieben Piloten orangefarbene, rote oder weiße Lichtkugeln, die in Formation flogen, ihre Flugzeuge umkreisten und dann plötzlich mit enormer Geschwindigkeit verschwanden. Anfangs vermutete man geheime deutsche Waffen. Doch nach Kriegsende stellte sich heraus, dass deutsche und japanische Piloten identische Phänomene beobachtet hatten und ihrerseits geheime alliierte Waffen vermuteten.
Die Foo Fighters griffen nie an, störten keine Instrumente und schienen kein feindliches Verhalten zu zeigen. Das US-Militär untersuchte die Berichte im Rahmen des Robertson Panel (1953) und schloss sie als St.-Elmsfeuer, Kugelblitze oder Fehlidentifikationen ab. Diese Erklärung überzeugt viele Forscher nicht, da die Objekte sich intelligent zu bewegen schienen und von erfahrenen Kampfpiloten unter Gefechtsbedingungen gemeldet wurden.
Die Foo Fighters gelten als die ersten systematisch dokumentierten modernen UAP-Sichtungen und bilden die Vorgeschichte zur Flying-Saucer-Welle, die zwei Jahre später mit Kenneth Arnold begann.
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