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Postapokalypse
Ascheland
Fünf Jahre nach dem Jüngsten Gericht liegt das Rheintal unter einer weichen Decke aus Asche. Kinder werden keine mehr geboren, die Männer sind unfruchtbar, bis auf den ehemaligen Zoowärter Zacharias Brandt. Als sagenhafter „Kindermacher“ zieht er mit seiner dreibeinigen Hyäne Else von Siedlung zu Siedlung und tauscht Zeugung gegen Brot und Obdach, ein Handel, der ihn innerlich zerfrisst. Dann kreuzen eine Lehrerin mit einem furchtbaren Geheimnis und ein stummes Mädchen, das sich mit Comic-Schnipseln verständigt, seinen Weg. Eine leise, poetische Endzeitparabel über Schuld, Vergebung und die Welt, die wir unseren Kindern hinterlassen.
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