Verfilmung

Frequency

'Frequency' ist ein SF-Thriller von 2000, in dem ein Funkkontakt über die Zeit zwischen einem Sohn im Jahr 1999 und seinem dreißig Jahre zuvor verstorbenen Vater die Vergangenheit verändert.

Spoiler-Warnung: Dieser Eintrag enthält Handlungsdetails aus 'Frequency' (2000).

'Frequency' ist ein amerikanischer Science-Fiction-Thriller aus dem Jahr 2000. Regie führte Gregory Hoblit, das Drehbuch schrieb Toby Emmerich, vertrieben wurde der Film von New Line Cinema. In den Hauptrollen spielen Dennis Quaid als Feuerwehrmann Frank Sullivan und Jim Caviezel als dessen Sohn John. Der Film bekam überwiegend positive Kritiken und spielte weltweit rund 68 Millionen Dollar ein. Er verbindet ein klassisches Zeitreise-Motiv mit einer warmherzigen Familiengeschichte und einer Krimihandlung.

Die Ausgangslage ist ungewöhnlich. John Sullivan, ein New Yorker Polizist, findet im Jahr 1999 das alte Amateurfunkgerät seines Vaters. Während eines außergewöhnlich starken Polarlichts gelingt ihm darüber ein Funkkontakt, der nicht über Entfernung, sondern über die Zeit reicht. Am anderen Ende meldet sich sein Vater Frank im Jahr 1969, dreißig Jahre in der Vergangenheit. Frank ist zu diesem Zeitpunkt noch am Leben, obwohl John ihn als Kind durch einen tödlichen Brand in einem Lagerhaus verloren hat. Der Film nutzt das Funkgerät als poetisches Bild für eine Verbindung, die der Tod eigentlich gekappt hatte.

John nutzt die Verbindung, um seinen Vater vor dem Feuer zu warnen, und tatsächlich überlebt Frank dieses Mal. Doch jede Änderung der Vergangenheit zieht Folgen nach sich. Durch Franks Überleben verschiebt sich die Geschichte, und ein Serienmörder, der als Nightingale-Killer bekannt ist, fordert nun andere Opfer, darunter Menschen, die zuvor verschont blieben. Vater und Sohn müssen über die dreißig Jahre hinweg zusammenarbeiten, um den Täter aufzuhalten, wobei John dem Vater in der Vergangenheit Hinweise gibt, die Frank vor Ort verfolgt. Die Handlung der beiden Zeitebenen verzahnt sich dabei immer enger.

Thematisch ist 'Frequency' ein gutes Beispiel dafür, wie Science-Fiction mit den Paradoxien der Zeitreise spielt, ohne in komplizierte Physik abzudriften. Im Mittelpunkt stehen die Konsequenzen veränderter Vergangenheit und die Frage, ob man das Schicksal eines geliebten Menschen umschreiben darf, ohne neue Tragödien auszulösen. Der Film verzichtet auf große Effekte und setzt auf Emotion und Spannung. Gerade diese Bodenständigkeit machte ihn so beliebt und inspirierte später eine gleichnamige Fernsehserie.

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Frequency. In: BuchKnall, das Science-Fiction-Lexikon. URL: https://www.buchknall.com/glossar/frequency-film/ (abgerufen am 06.06.2026).

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