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Dystopie
Der Riss im Beton
Neu-Hamburg, 2126: Eine Welt ohne Fehler, aber auch ohne Atem. Stellen Sie sich eine Zukunft vor, in der Ihr Leben perfekt optimiert ist. Ihr Schlaf-Effizienz-Score wird überwacht, Ihr CO2-Budget ist auf das Gramm genau berechnet und das Haus-System begrüßt Sie jeden Morgen mit einer sanften, geduldigen Stimme. In der Welt von “Der Riss im Beton - Ein Tagebuch jenseits der Zahlen“ von Andreas Kurzawski ist das Leben eine mathematische Gleichung, die für das System immer null ergeben muss. Es gibt keine Kriege mehr, keine physische Gewalt und keine sichtbare Not - nur die absolute, klinische Sicherheit eines gläsernen Käfigs.
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