Forschung & Raumfahrt
Forschung & Raumfahrt: die besten Bücher zu dem, was gerade im All passiert
Romane, die es vorweggenommen haben, Sachbücher der Forschenden selbst und jeden Monat die wichtigsten Meldungen.
Weltraumteleskope Von Hubble bis James Webb und Roman: Wie wir ins frühe Universum schauen. 

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Antriebe der Zukunft Ionen, Fusion, Lichtsegel und Warp: Was bringt uns schneller zu den Sternen? 

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Raketen und Raumfahrt Starship, Artemis, ISS und Europas neue Raketen: der Stand der Raumfahrt. 

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Aktuell aus der Forschung
Stand 28. September 2026, monatlich ergänzt.
- Starship erreicht zum ersten Mal den Orbit. Beim 14. Testflug erreichte das Starship von SpaceX erstmals eine Umlaufbahn und setzte 26 Starlink-Satelliten der dritten Generation aus. Die geplanten sechs Erdumrundungen schaffte es nicht, weil ein Triebwerk der Oberstufe zu früh abschaltete. Nach gut drei Stunden wasserte die Oberstufe im Pazifik und explodierte beim Umkippen, der Booster landete weich im Golf von Mexiko. Quelle · Raketen und Raumfahrt
- Deutsche Rakete Spectrum erreicht den Orbit. Beim zweiten Flug erreichte die Spectrum-Rakete des Münchner Unternehmens Isar Aerospace die geplante Umlaufbahn und setzte ihre Satelliten aus. Gestartet wurde vom Weltraumbahnhof Andøya in Norwegen. Der erste Flug im März 2025 war nach rund 30 Sekunden gescheitert. Quelle · Raketen und Raumfahrt
- Weltraumteleskop Nancy Grace Roman gestartet. Eine Falcon Heavy brachte das neue Flaggschiff-Observatorium der NASA vom Kennedy Space Center ins All. Roman soll mit seinem weiten Blickfeld Milliarden Galaxien kartieren, der Dunklen Energie auf die Spur kommen und neue Exoplaneten finden. Die Mission ist auf fünf Jahre angelegt. Quelle · Weltraumteleskope
- Artemis II: Menschen fliegen wieder zum Mond. Am 1. April 2026 startete Artemis II, zum ersten Mal seit Apollo flogen wieder Menschen zum Mond. Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen umrundeten ihn und kamen dabei rund 406.771 Kilometer von der Erde weg. Damit übertrafen sie den Rekord von Apollo 13 aus dem Jahr 1970. Am 10. April landete die Kapsel im Pazifik. Quelle · Raketen und Raumfahrt
- Fusionsrakete Sunbird zündet ihr erstes Plasma. Das britische Unternehmen Pulsar Fusion hat im Abgassystem seiner Fusionsrakete Sunbird zum ersten Mal ein Plasma erzeugt und mit elektrischen und magnetischen Feldern geführt. Eine Kernfusion mit Energiegewinn war das nicht, das Unternehmen spricht selbst von einem frühen Schritt. Als Nächstes sollen Schub und Ausströmgeschwindigkeit gemessen werden. Quelle · Antriebe der Zukunft
- NASA verschiebt die Mondlandung auf Artemis IV. Die NASA hat ihren Mondplan umgebaut. Artemis III wird zu einem Testflug in der Erdumlaufbahn, bei dem unter anderem das Andocken an die kommerziellen Mondlandefähren geprüft wird, geplant für 2027. Die erste Landung soll nun Artemis IV im Jahr 2028 bringen. Quelle · Raketen und Raumfahrt
- NASA testet einen 120-Kilowatt-Plasmaantrieb. Am Jet Propulsion Laboratory lief ein magnetoplasmadynamisches Triebwerk, das mit Lithium statt Xenon arbeitet, in fünf Tests mit bis zu 120 Kilowatt. Laut NASA ist das etwa 25-mal so stark wie der Antrieb der Raumsonde Psyche. Zusammen mit einem Kernreaktor könnte so ein Antrieb einmal bemannte Marsflüge tragen. Ein erster reaktorbetriebener Ionenantrieb soll mit der Mission Space Reactor-1 Freedom bis Ende 2028 starten. Quelle · Antriebe der Zukunft
- New Glenn schickt zwei Sonden zum Mars. Beim zweiten Flug brachte die Großrakete New Glenn von Blue Origin die NASA-Mission ESCAPADE auf den Weg. Die zwei baugleichen Sonden sollen untersuchen, wie der Sonnenwind die Marsatmosphäre abträgt. Quelle · Raketen und Raumfahrt
- Nobelpreis für Quantentunneln, das man in der Hand halten kann. Der Physik-Nobelpreis 2025 ging an John Clarke, Michel Devoret und John Martinis. Sie zeigten 1984 und 1985 mit einem supraleitenden Schaltkreis, dass Quanteneffekte wie das Tunneln auch in einem System auftreten, das groß genug ist, um es in der Hand zu halten. Darauf bauen heutige Quantencomputer auf. Quelle · Quanten und Grundlagenphysik
- Möglicher Hinweis auf früheres Leben auf dem Mars. Die NASA stellte in Nature einen möglichen Hinweis auf früheres Leben vor. Im Gestein Cheyava Falls fand der Rover Perseverance Minerale in Mustern, die auf der Erde oft von Mikroben stammen. Eine Entstehung ohne Leben ist weniger wahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Ein Nachweis ist das noch nicht. Quelle · Exoplaneten und Leben im All
- Klarstes Gravitationswellensignal bestätigt Hawking. Am 14. Januar 2025 fingen die beiden LIGO-Detektoren das bisher klarste Signal zweier verschmelzender Schwarzer Löcher auf, genannt GW250114. Die Auswertung in Physical Review Letters bestätigt Hawkings Flächensatz: Die Oberfläche des neuen Schwarzen Lochs ist nicht kleiner als die der beiden alten zusammen. Quelle · Schwarze Löcher
- 3I/ATLAS: der dritte Besucher aus einem fremden Sternsystem. Ein Teleskop des ATLAS-Projekts in Chile entdeckte 3I/ATLAS, erst das dritte bekannte Objekt aus einem anderen Sternsystem nach ʻOumuamua und Borisov. NASA, ESA und die meisten Fachleute halten es für einen natürlichen Kometen. Avi Loeb stellt das infrage. Quelle · Exoplaneten und Leben im All
- Vera C. Rubin Observatory zeigt seine ersten Bilder. Das neue Observatorium in Chile veröffentlichte seine ersten Aufnahmen. Seine Kamera hat 3.200 Megapixel und ist die größte, die je für die Astronomie gebaut wurde. Zehn Jahre lang soll es den Südhimmel immer wieder fotografieren, ein Projekt namens Legacy Survey of Space and Time. Quelle · Weltraumteleskope
- Atomrakete DRACO gestoppt. Die US-Forschungsbehörde DARPA hat das Projekt DRACO eingestellt, das einen nuklearthermischen Antrieb im All testen sollte. Begründung: Seit Raketenstarts viel billiger geworden sind, lohnt sich der Aufwand weniger. Als aussichtsreicher gilt inzwischen der nuklearelektrische Weg, also ein Reaktor, der Strom für Ionenantriebe liefert. Quelle · Antriebe der Zukunft
- James Webb findet die fernste bekannte Galaxie. Das James-Webb-Weltraumteleskop hat die Galaxie MoM-z14 bestätigt. Wir sehen sie so, wie sie etwa 280 Millionen Jahre nach dem Urknall aussah. Dass es so früh schon so helle Galaxien gab, beschäftigt die Forschung. Quelle · Weltraumteleskope
- Wird die Dunkle Energie schwächer?. Das Forschungsprojekt DESI legte Messungen an fast 15 Millionen Galaxien und Quasaren vor. Zusammen mit anderen Daten deuten sie an, dass die Dunkle Energie mit der Zeit schwächer werden könnte. Für sich allein passen die DESI-Daten aber noch zum Standardmodell, entschieden ist also nichts. Quelle · Urknall und Kosmologie
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