Forschung & Raumfahrt · Exoplaneten und Leben im All
Exoplaneten und Leben im All: die besten Bücher über fremde Welten
Ein Planet voller Spinnen, ein denkender Ozean und ein Notruf vom nächsten Stern. Romane über fremde Welten und Sachbücher der Forschenden, die nach Leben suchen.
Romane: Exoplaneten und Leben im All in der Science-Fiction
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Die Kinder der Zeit
Adrian Tchaikovsky, 2015
Auf einem terraformten Planeten entwickeln Spinnen eine eigene Zivilisation, während die letzten Menschen anklopfen.
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Solaris
Stanisław Lem, 1961
Ein Planet, dessen Ozean vielleicht denkt, und Forscher, die ihn nicht verstehen.
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Proxima Rising
Brandon Q. Morris, 2018
Ein Notruf von Proxima Centauri, dem nächsten Stern, erreicht die Erde. Hard SF von Brandon Q. Morris.
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Die linke Hand der Dunkelheit
Ursula K. Le Guin, 1969
Ein Gesandter auf dem eisigen Planeten Winter, dessen Bewohner kein festes Geschlecht haben.
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Embassytown
China Miéville, 2011
Auf dem Planeten Arieka sprechen die Ureinwohner eine Sprache, in der man nicht lügen kann.
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Der paradiesische Planet
Brandon Q. Morris, 2026
Eine Expedition erreicht eine Wasserwelt, die wie ein Paradies wirkt. Aus den Marchenko-Logbüchern von Brandon Q. Morris.
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Krill
Brandon Q. Morris, 2025
Auf dem Jupitermond Ganymed verschwindet eine Sonde im Ozean unter dem Eis.
Sachbücher: von Forschenden und Astronauten geschrieben
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Sind wir allein im Universum?
Lisa Kaltenegger
Astrophysikerin, Leiterin des Carl Sagan Institute an der Cornell University
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Außerirdisch
Avi Loeb
Astrophysiker, Harvard University
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Kurze Antworten auf große Fragen
Stephen Hawking
Theoretischer Physiker, Universität Cambridge
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Kurz erklärt: Die Jagd nach fremden Welten
Bis 1995 kannte man keinen einzigen Planeten um einen sonnenähnlichen Stern. Heute sind es mehr als 6.000 Exoplaneten. Die meisten verraten sich, weil sie ihren Stern kurz verdunkeln oder leicht hin und her ziehen. Besonders gesucht sind Welten in der habitablen Zone, wo flüssiges Wasser möglich wäre, wie bei den sieben Planeten von TRAPPIST-1 oder bei Proxima Centauri b.
Der nächste Schritt ist die Suche nach Lebensspuren. Das James-Webb-Teleskop untersucht Atmosphären nach Gasen, die auf Biologie hindeuten könnten, sogenannten Biosignaturen. Im eigenen Sonnensystem gelten die Ozeanwelten unter dem Eis von Europa und Enceladus als heiße Kandidaten. Die große Frage dahinter, warum wir noch niemanden gehört haben, behandelt unser Ratgeber zum Fermi-Paradoxon.
Aktuell: Exoplaneten und Leben im All
- Lavaplanet TOI-561 b hat offenbar helle Wolken. Der Gesteinsplanet TOI-561 b, rund 280 Lichtjahre entfernt, kreist so eng um seinen Stern, dass seine Oberfläche ein Ozean aus geschmolzenem Gestein ist. Das James-Webb-Teleskop hat ihn 37 Stunden lang beobachtet und dabei zum ersten Mal auch seine Nachtseite gemessen. Der Planet wirft etwa drei Viertel des Sternenlichts zurück, ähnlich wie die Venus, was auf eine Atmosphäre mit Wolken aus Silikat hindeutet. Woraus die Gashülle besteht, ist noch offen, und die Wolken stammen bisher aus dem Vergleich mit Klimamodellen. Quelle
- Möglicher Hinweis auf früheres Leben auf dem Mars. Die NASA stellte in Nature einen möglichen Hinweis auf früheres Leben vor. Im Gestein Cheyava Falls fand der Rover Perseverance Minerale in Mustern, die auf der Erde oft von Mikroben stammen. Eine Entstehung ohne Leben ist weniger wahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Ein Nachweis ist das noch nicht. Quelle
- 3I/ATLAS: der dritte Besucher aus einem fremden Sternsystem. Ein Teleskop des ATLAS-Projekts in Chile entdeckte 3I/ATLAS, erst das dritte bekannte Objekt aus einem anderen Sternsystem nach ʻOumuamua und Borisov. NASA, ESA und die meisten Fachleute halten es für einen natürlichen Kometen. Avi Loeb stellt das infrage. Quelle
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Häufige Fragen
Welche Romane spielen auf fremden Planeten?
Die Kinder der Zeit von Adrian Tchaikovsky, Solaris von Stanisław Lem und Die linke Hand der Dunkelheit von Ursula K. Le Guin gehören zu den besten. Aus Deutschland lohnt die Proxima-Trilogie von Brandon Q. Morris über den Planeten beim nächsten Stern.
Welches Sachbuch erklärt die Suche nach Leben im All?
Sind wir allein im Universum? von Lisa Kaltenegger, Leiterin des Carl Sagan Institute. Sie erklärt, wie man auf Planeten in Lichtjahren Entfernung nach Lebensspuren sucht.
Wie viele Exoplaneten sind bekannt?
Laut NASA Exoplanet Archive sind seit September 2025 mehr als 6.000 bestätigt. Der nächste ist Proxima Centauri b in rund 4,2 Lichtjahren Entfernung.
Hat man außerirdisches Leben gefunden?
Nein. Es gibt Hinweise, die geprüft werden, etwa Minerale im Marsgestein Cheyava Falls, die 2025 als möglicher Hinweis auf früheres Leben vorgestellt wurden. Einen Nachweis gibt es nicht. Den Stand der Suche fasst unser Ratgeber Gibt es Außerirdische? zusammen.
Begriffe im Lexikon
ExoplanetExoplaneten-AtmosphärenHabitable ZoneBiosignaturSETIDrake-GleichungFermi-ParadoxonʻOumuamuaAvi LoebOzeanweltenTerraformingAußerirdisches Leben
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